Einleitung
In Lesson 0001 war WireGuard nur die Linie VPS ↔ lab-gateway. Heute lernst du, wo Peers und Tunnel-IPs im Repo stehen, und warum die UI noch live steuert. Primärquelle: docs/wireguard.md.
Rollen im Netz
-
Hub: öffentlicher Endpunkt
(
net/wireguard/network.nix: Endpoint, Hub-Pubkey, Tunnel-Netz). -
Client: Laptop/VM mit einer Tunnel-IP
(
role = "client"). -
Site: lab-gateway
(
role = "site") reicht das Lab-LAN weiter (extraAllowedIPs = [ "192.168.200.0/24" ]).
WireGuard spricht von Peers, nicht von Server/Client.
AllowedIPs entscheidet, welche Adressen zu welchem Peer
gehören (Routing hinaus, Filter hinein). Überblick:
WireGuard Quick Start,
Ubuntu: Allowed IPs.
Zwei Wahrheiten bis zum Cutover
-
Live: noch
wireguard-ui auf dem VPS
(mutable
wg0.conf+ Peer-DB). -
Git: Inventar unter
wireguard/(IPAM + Peer-Dateien) als Vorbereitung für MR-basiertes Self-Service.labEdge.vpnHub.enablebleibt aus, bis die UI abgelöst wird.
Merksatz: Heute liest du Peers in Git, um sie zu planen und zu reviewen. Live-Änderungen an der Schnittstelle laufen noch über die UI.
Ordner → Aufgabe
Analog zu Lab-IPAM (net/lab/hosts/): Adressen und Inventar
deklarativ, Secrets (private Keys) nicht in Git. Beide Bereiche
teilen sich dieselben pure-Nix-Helfer aus
net/ipam.nix (u. a. readDirNix,
nextFreeId).
Lesen am Repo
-
net/wireguard/network.nix: Hub-IPv4172.30.0.1, Endpoint, MTU -
net/wireguard/peers/lab-gateway.nix:role = "site",extraAllowedIPs -
Ein Client-Peer (z. B.
spreisner-tuxedo.nix): nur Tunnel-IPs, leeresextraAllowedIPs
Üben
Retrieval
Wo steht das deklarative Peer-Inventar für den Cutover?
Was steuert heute noch die live wg0-Peers auf dem
VPS?
Warum hat lab-gateway extraAllowedIPs mit dem
Lab-LAN?
Primärquelle
docs/wireguard.md, docs/wireguard-ui-mode.md. Extern: wireguard.com/quickstart.
Kompakt: Referenz: WireGuard-IPAM.